Lisa Geörg

Auf der Suche nach meiner Musik

Im Alter von sieben Jahren genoss ich fünf Jahre Klavierunterricht .Mit zehn Jahren entdeckte ich bei einem Weihnachtsvorspiel des Schulblasorchesters das Musikinstrument, welches mir das Tor zur Musik öffnete: Die Querflöte. Man kann sagen, es war Liebe auf den ersten Ton. Kurze Zeit später bekam ich Flötenunterricht und es folgten diverse Orchester- und Ensembleprojekte bzw. erfolgreiche Teilnahmen bei „Jugend musiziert“.

Im Jahre 2006 begann ich mein Erststudium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen mit den Hauptfächern Grundschulpädagogik und Musik an der Uni Koblenz-Landau und schloss dieses 2010 mit dem Ersten Staatsexamen ab.

Meine Begeisterung für die Folkmusik entwickelte sich während meiner Oberstufenzeit. Da war es mein Cousin, der mich auf einem Familienfest an seiner Musik auf seinem MP3-Player teilhaben ließ. Die Initialzündung hierbei war wohl das Lied „Der letzte Tanz“ der Mittelalterband „Schandmaul“, deren musikalischer Mix aus Mittelalter-, Folk- und Rockmusik mich dazu animieren sollten, alsbald die Blockflöten meiner kleinen Schwester auszupacken, um nach nicht allzu langer Zeit alle Flötenpassagen der gehörten Lieder mitspielen zu können.

Durch die Teilnahme an verschiedenen Spielkursen für Bordunmusik lernte ich die Welt der Bordunmusik und den Bal Folk kennen und lieben. Ich probierte mich an der Schäferpfeife aus, später auch an der Drehleier. Und irgendwie ließ mich dieses historisch anmutende Wesen der Drehleier nicht mehr so richtig los. Im Jahre 2010 nahm ich mein Zweitstudium im Masterstudiengang „Musiktherapie“ an der FH Heidelberg auf. Und zum Abschluss meines Studiums leistete ich mir voller Stolz meine eigene Lautenleier von Kurt Reichmann …und dann gings los mit „immer derselben Leier!“