Regina Rust

Die Geige – Liebe auf den ersten „Blick“

Als 5-Jährige beschloss ich, Violine zu lernen. Es war das Instrument, das ich unbedingt spielen können wollte und welches mich immer noch am meisten fasziniert. Ab dem Alter von 6 Jahren (1991) ging ich zum klassischen Violinunterricht. Ab 2003 nahm ich Klavierunterricht, da ich wusste, dass ich in irgendeiner Form Musik studieren wollte und bereitete mich ab 2005 intensiv darauf vor.

Wie ich „folklorisiert“ wurde...

Es wurde dann ein Lehramtsstudium in Landau, wo ich Lisa kennenlernte. Sie war diejenige, die mich mit den Klängen von „Schandmaul“ und „Sava“ vertraut machte. Schon lange hatte ich eine Vorliebe für flotte irische Reels und dergleichen entwickelt. Durch das gemeinsame Musizieren mit Lisa und die Workshops in Agatharied kamen wir mit der schwedischen und französischen Folklore in Berührung. Am meisten hatten es mir die schwedischen Klänge angetan...

Weg von den Noten...

Was mich auf dem Klavier für Jazz- und Blues-Improvisation begeisterte, war auf der Geige die folkloristische (Tanz-)Musik. Weg von der nach technischer Perfektion strebenden Interpretation von vornotierten Stücken hin zum freien Musizieren und Gestalten. Die vollkommen neue Situation, mit den Zuhörern bzw. Tänzern zu interagieren anstatt ihnen etwas „vorzutragen“ war und ist ein unglaublich schönes und befreiendes Erlebnis für mich. Außerdem genieße ich es, mit den mir sehr wichtigen Menschen Lisa, Matthias und Lennart diese Leidenschaft zu teilen und mit ihnen gemeinsam etwas zu schaffen, das hoffentlich weiterhin so viel Anklang findet.